Methodik

Das Forschungsteam kam im Oktober 2010 zusammen, um die Methodik des Projekts zu diskutieren. Hierbei wurden strategische Beiträge des Beratungsauschusses berücksichtigt. Anwesend waren: Dr Elizabeth Poole, Dr Siobhan Holohan, Professor Isabelle Rigoni, Professor Andreas Zick, Dr Souleymane Hassane und Dr David Deissner sowie ISD Programm-Managerin Sofia Hamaz, Progamm-Berater Tufyal Choudhury und Projekt-Assistentin Shazia Nazir.

Man beschloss im kommenden Jahr 900 Interviews mit muslimischen und nicht-muslimischen Medienproduzenten -konsumenten in den drei Zielländern durchzuführen.  Die Medientypen umfassen Fernsehen, Druck, Radio und Web. Geplant sind sowohl detaillierte Interviews als auch Gespräche mit Fokus-Gruppen, die aus muslimischen und nicht-muslimischen Teilnehmern bestehen.

Zusätzlich zu Interviews und Fokus-Gruppen werden Nachrichten analysiert, die sich mit Themenbereichen um Muslime und kulturelle Vielfalt in Europa beschäftigen. Forschungsziel ist es, aus diesen Nachrichten neue Einsichten in die Beziehung zwischen muslimischen und nicht-muslimischen Bürgern oder Gesellschaftsgruppen zu gewinnen und sich ein besseres Bild über die medialen Darstellungsweisen  zu verschaffen  – sowohl in den etablierten Medien Europas als auch in Publikationen, die sich speziell an ein muslimisches Publikum richten. Die Analyse wird ebenfalls hervorheben, wie muslimische und nicht-muslimische Medienkonsumenten auf diese Nachrichten reagieren.

Forschungsarbeiten werden im Winter 2010 in Deutschland und Großbritanien anlaufen. Eine Ausweitung des Projekts in Frankreich ist angestrebt sobald ein vierter Hauptsponsor gewonnen werden konnte.