Das Projekt

Im Frühling/Sommer 2009 führte das Institute for Strategic Dialogue in Zusammenarbeit mit der Vodafone Stiftung Deutschland ein kleineres Pilotprojekt durch, dessen Ziel in der Auswertung von Medienberichten über Muslime und in der Analyse des Konsumverhaltens bezüglich der Wahl bevorzugter Informationquellen lag. Das Projekt umfasste sowohl etablierte Medien als solche, die Minderheiten repräsentieren.

Meinungen und Wahrnehmungen wurden in circa 100 detaillierten Interviews und Fokusgruppengesprächen herausgefiltert, wobei deutsche, französische und britische Privatpersonen und Medienfachleute aus den verschiedensten Lebensbereichen zusammengebracht wurden.
In Fortsetzung des Pilotprojekts legt die derzeitige Untersuchung folgende Ziele zugrunde:

  • Die Identifizierung möglicher Beziehungen zwischen Wahrnehmung und Inter-Identitätsmustern bei der Nutzung und Produktion von Medieninhalten sowohl in den etablierten als auch alternativen Medien, die sich hauptsächlich an muslimische Konsumenten richten.
  • Dies geschieht unter Berücksichtigung von Schlüsselvariablen, wie beispielsweise sozio-ökonomische Hintergründe, Bildungsgrad, Geschlecht, ethnische oder religiöse Zugehörigkeit, Generation, Alter sowie persönliche und private interkulturelle Beziehungen.
  • Die Dokumentation von Radio-, Fernseh- oder Internetpublikationen sowie Publikationen der Druckmedien, die für oder von europäischen Muslimen produziert werden.